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„Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man in der Schule lernte.“

Helmut Dopffel

IG Metall und Auto-Betriebsräte wollen den Diesel retten
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IG Metall und Auto-Betriebsräte wollen den Diesel retten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Weil sie den Dieselantrieb noch auf Jahre für unverzichtbar halten, fordern  Metall und die Betriebsräte der großen Autofirmen beim anstehenden "Diesel-Gipfel" eine Reihe von Sofortmaßnahmen. Wichtigste Maßnahme sei eine möglichst flächendeckende Nachbesserung von Fahrzeugen aus der Bestandsflotte mit der Abgasnorm Euro 5, heißt es in einer am Montag in Frankfurt veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Der Gipfel müsse hier überprüfbare Maßstäbe, Zielgrößen und Zeitpläne verabreden. Ältere Diesel-Fahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 1 bis 4 sollten mit Hilfe einer neuartigen "Öko-Prämie" beschleunigt ausgetauscht werden. Hier nennen die Unterzeichner Taxen, Fahrzeuge in kommunalen Fuhrparks und im Gewerbeverkehr, nicht aber private Autos. Die Gewerkschafter setzen sich zudem für eine bessere digitale Verkehrssteuerung, einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie der Erdgas-Infrastruktur als Sofortmaßnahmen ein. Erneut betonte die IG Metall die beschäftigungspolitische Bedeutung des Diesels. Wertschöpfung und Beschäftigungswirkung seien deutlich höher als bei vergleichbaren Otto-Motoren. Schon jetzt sei die Verunsicherung in den Betrieben groß und die Sorge um die Arbeitsplätze wachse täglich. Bundesregierung und Autoindustrie wollen sich an diesem Mittwoch zu dem "Diesel-Gipfel" treffen, um über die nötigen Konsequenzen aus dem Abgasskandal und dem Verdacht eines Kartells der Hersteller zu beraten./ceb/DP/she Herausgeber www.onvista.de/news 31.07.17, 10:22 dpa-AFX

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IG Metall ruft zu Warnstreiks im Kfz-Handwerk auf
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IG Metall ruft zu Warnstreiks im Kfz-Handwerk auf

Im Tarifkonflikt des niedersächsischen Kfz-Gewerbes plant die IG Metall heute Warnstreiks in Emden und Hannover sowie einen Autokorso in Braunschweig. In der Landeshauptstadt sind allein drei Veranstaltungen geplant - die größte davon am Klinger Platz, wo gegen Mittag auch die zentrale Kundgebung stattfinden soll. Für die etwa 25 000 Beschäftigten des Kfz-Unternehmensverbandes Niedersachsen waren die Tarifverhandlungen am 11. Mai ergebnislos verlaufen und die weiteren Gespräche auf den 8. Juni verlegt. Die IG Metall fordert neben fünf Prozent mehr Entgelt für die nächsten zwölf Monate auch eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung. (Quelle: dpa)

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Sachsenmetall über US-Protektionismus besorgt
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Sachsenmetall über US-Protektionismus besorgt

Die sächsische Metall- und Elektroindustrie warnt angesichts protektionistischer Bestrebungen des US-Präsidenten Donald Trump vor Verunsicherung. "Wir haben eine Exportquote von über 40 Prozent. Die USA sind unser zweitwichtigster Außenhandelspartner", sagte der Präsident des Arbeitgeberverbandes Sachsenmetall, Jörg Brückner, der Deutschen Presse-Agentur. Die Ausfuhren in die USA beliefen sich auf gut 3 Milliarden Euro. "Deshalb sehen wir auch die insgesamt wachsende und teilweise irrationale Kritik am Freihandel und die protektionistischen Tendenzen mit Sorge." Die Unternehmen seien ihre Exportpläne betreffend daher im Moment eher zurückhaltend. (Quelle: dpa)

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IG Metall setzt in Tarifstreit auf Kompromiss
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IG Metall setzt in Tarifstreit auf Kompromiss

Prüm (Reuters) - Im Streit mit dem US-Elektroauto-Bauer Tesla um die Einführung eines Tarifvertrags beim Maschinenbauer Grohmann schlägt die IG Metall leisere Töne an. "Unsere Forderungen sind legitim", sagte Christian Schmitz, erster Bevollmächtigter der Gewerkschaft in Trier, am Mittwoch am Unternehmenssitz im rheinland-pfälzischen Prüm. Das Vorgehen der Gewerkschaft sei in Deutschland rechtlich geschützt. "Wir sind selbstbewusst." Zugleich räumte Schmitz ein, dass mit dem Angebot für Einkommenserhöhungen und Boni für die Beschäftigten dem Streit die Spitze genommen hat. "Es ist doch nur ein kleiner Schritt notwendig, um hier vernünftig miteinander zu reden." Anfangs hatte die Gewerkschaft Tesla mit Streik gedroht. Die Metall habe ihre Forderung dem Arbeitgeber überreicht, sagte Schmitz weiter. "Leider gab es bisher keine Zusage für Gespräche über einen Tarifvertrag." Tesla bietet den Grohmann-Beschäftigten 150 Euro im Monat mehr. Zudem sollen die Mitarbeiter Aktienoptionen im Wert von 10.000 Dollar erhalten, die über die nächsten vier Jahre ausgeschüttet werden, sowie einen sofortigen Bonus von 1000 Euro in bar. "Das würde die Differenz zum Tariflohn reduzieren." Aktuell liegen die Löhne bei Grohmann 25 bis 30 Prozent unter dem Tarifgehalt. Für Verunsicherung bei den Arbeitnehmern sorgte, dass sich der bisherige Firmenchef Klaus Grohmann aus dem von ihm agegründeten Unternehmen zurückgezogen haben soll. "Im November wurde uns noch gesagt, es bleibe alles beim Alten. Ende März waren wir überrascht zu hören, dass er in Ruhestand geht", sagte Betriebsratschef Uwe Herzig. Seitdem sei Grohmann nicht mehr in dem Unternehmen gesehen worden. Grohmann war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. TESLA BAUT AUF GROHMANN Tesla hat den Anlagenbauer aus..

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Reisekostenabrechnung: Tipps und Pauschalen
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Reisekostenabrechnung: Tipps und Pauschalen

Die Reisekostenabrechnung kann Ihnen viel Geld bringen - sofern Sie um Ihre Optionen wissen. Denn wer geschäftlich unterwegs ist, kann einen großen Teil der Unkosten steuerlich absetzen. Anfahrt im Pkw, Übernachtung im Hotel, sogar die Trinkgelder am Zielort sind - meist - abzugsfähig. Karrierebibel sagt Ihnen, was Sie über die Reisekostenabrechnung wissen müssen. Reisekostenabrechnung: Definition Die Reisekostenabrechnung fasst alle Kosten zusammen, die durch eine Geschäftsreise entstanden sind. Zu den Reisekosten zählen: Fahrtkosten Übernachtungskosten Verpflegungsmehraufwand Reisenebenkosten In vielen Fällen übernimmt der Arbeitgeber diese Kosten. Wenn nicht, kann der Arbeitnehmer sie als Werbungskosten bei den Einnahmen aus nichtselbstständiger Arbeit geltend machen - oder als Betriebsausgaben absetzen. Auch kann der Arbeitgeber die Mehraufwendungen - teils mit Pauschbeträgen - lohnsteuerfrei ersetzen. Wichtig: Die Reisekosten muss der Arbeitnehmer gewissenhaft aufzeichnen und aufbewahren - zum Beispiel in Form eines Fahrtenbuchs, von Hotelrechnungen und Tankquittungen. Dienstreise: Was fällt darunter? Eine muss erstens im Auftrag des Arbeitgebers erfolgen. Und sie muss zweitens entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder im eigenen Pkw angetreten werden. Wird der benutzt, trägt der Arbeitgeber bereits alle anfallenden Kosten - der Steuervorteil für Arbeitnehmer fällt damit weg. In die Kategorie Dienstfahrt fallen typischerweise: Termine beim Kunden (Außendienstfahrten) Wechselnder Einsatzort (z.B. Ingenieure auf Montage) Tagungen Kongresse Ausstellungen Märkte Für Lehrer und Kursleiter zählen auch dazu: Exkursionen Studienfahrten Expeditionen Klassenfahrten Reisekostenabrechnung Pauschalen: Fahrtkosten oder Pendlerpauschale? Mit der schenkt der Staat im Prinzip allen Arbeitnehmern 30 Cent pro Kilometer für die einfache Fahrt von der Wohnung bis zur Arbeitsstätte. Darüber hinaus gibt es aber noch andere Dienstfahrten, die beruflich veranlasst sind: Geschäftsreisen, Auswärtstätigkeiten..

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Was macht im Job wirklich glücklich?
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Was macht im Job wirklich glücklich?

Ein Job der glücklich und zufrieden macht ist für viele Arbeitnehmer wohl die schönste Vorstellung vom Berufsleben. Man geht jeden Tag mit Freude zur Arbeit, erledigt seine Aufgaben mit Motivation und Ehrgeiz, kommt gut mit den Kollegen klar und hat das Gefühl, sich für den genau richtigen Job entschieden zu haben. Doch welche Faktoren sind dafür verantwortlich, dass Mitarbeiter bei der Arbeit glücklich sind? Das hängt zum Teil sicherlich von persönlichen Prioritäten ab, doch eine große Studie hat sich nun genau dieser Frage gewidmet und zeigt, was im Job wirklich glücklich macht... Was trägt zum Glück im Job bei? Jan-Emmanuel De Neve und George Ward von der London School of Economics and Political Science haben in ihrer europaweit mehr als 20.000 Menschen befragt, um herauszufinden, was am Arbeitsplatz glücklich macht - und das haben Sie dabei herausgefunden: Eine gute Bezahlung Immer wieder gibt es Streitigkeiten darüber, ob Geld wirklich ein wichtiger Faktor ist, der zu mehr Glück im Job führt. Die Studie zeigt: Je höher das Gehalt ausfällt, desto glücklicher sind Arbeitnehmer im Schnitt. Bietet der Chef also eine Gehaltserhöhung an, werden Sie im Anschluss mit Ihrem Job wahrscheinlich zufriedener sein und sich wertgeschätzt fühlen. Die Bezahlung sollte allerdings nie allein betrachtet werden. Stimmt sonst in einem Job absolut gar nichts, macht eine gutes Gehalt allein auch nicht glücklich. Ein ausgeprägtes Mitspracherecht Nur rumkommandiert werden und Anweisungen ausführen - das macht auf Dauer niemanden im Job glücklich. Anders sieht es aus, wenn im Job ein Mitspracherecht besteht und auf Entscheidungen Einfluss genommen werden kann. In..

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Metall-Arbeitgeber fordern flexiblere Arbeitszeiten
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Metall-Arbeitgeber fordern flexiblere Arbeitszeiten

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall. Derzeit pralle die betriebliche Realität der Digitalisierung auf ein Arbeitszeitregime, das aus dem vergangenen Jahrhundert stamme, bemängelte der Unternehmensverband Westfalen-Mitte am Montag (10.04.2017). Deshalb möchten nach der Umfrage 60 Prozent der Betriebe die gesetzlich vorgeschriebene Beschränkung auf zehn Stunden Arbeit täglich aufheben und eine Wochenarbeitszeit einführen. Arbeitszeiten für internationale Teams "Es geht nicht darum, dass Mitarbeiter an der Werkbank 14, 15 Stunden arbeiten", erklärt Volker Verch vom Unternehmensverband Westfalen-Mitte. "Wenn es eine Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmern beispielsweise mit Übersee gibt, geht es darum, die Möglichkeit zu haben Projekte zu Ende zu bringen, damit nicht der eine sagt zulasten des anderen, ich muss jetzt aufhören wegen der Zehn-Stunden-Grenze". Wer an einem Tag länger arbeitet, soll dann an einem anderen Tag früher Feierabend machen dürfen, schlägt der Unternehmensverband vor. Arbeitszeitkonten für längere Pausen Außerdem erwarten die Metallarbeitgeber, dass immer mehr Beschäftigte längerfristig Pause machen wollen - etwa um sich um Kinder zu kümmern. Dafür könnten sie dann angesparte Arbeitszeit aus einem Arbeitskonto entnehmen. Die Digitalisierung werde auch das mobile Arbeiten von zu Hause aus fördern, selbst in der Industrieproduktion, sagte Verch. IG Metall: Freizeitausgleich klappt nicht Die IG Metall hält von den Forderungen der Arbeitgeber gar nichts. Wolfgang Werth von der IG Metall in Arnsberg hält dagegen, dass viele Kollegen mehr arbeiten, als ihnen gut tue: "Die Arbeitnehmer sind jetzt schon am Limit. Arbeiten ohne Ende, abends um 20 Uhr nochmal eben ‘ne Powerpoint-Präsentation machen für den Geschäftsführer, die am nächsten Morgen benötig wird, all diese Dinge sind Praxis..

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Industrie-Boss gegen Frauenquote in Aufsichtsräten
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Industrie-Boss gegen Frauenquote in Aufsichtsräten

Wäre er eine Frau, würde er nicht für Aufsichtsräte, sondern für Vorstände eine Quote fordern, denn "da wird wirklich das Geschäft gemacht". Nach Meinung von Kapsch gibt es bereits jetzt "genügend Frauen" in Führungspositionen. Die Industriellenvereinigung zum Beispiel habe mehr Frauen als Männer beschäftigt. Gewerkschaftschef Erich Foglar hingegen könnte sich eine verpflichtende Frauenquote in Aufsichtsräten sehr gut vorstellen. Auch in Vorständen hätte er gerne einen verpflichtenden Frauenanteil. "Eine Quote von 30 Prozent in Aufsichtsräten und Vorständen wäre hier ein wichtiger und richtiger erster Schritt in Richtung Gleichberechtigung", so der Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbunds (ÖGB) am Sonntag. Von einer 30-Prozent-Quote in Aufsichtsräten sind die meisten heimischen Firmen noch weit entfernt. In den börsennotierten ATX-Firmen beträgt der Anteil der weiblichen Aufseherinnen im Schnitt 17,5 Prozent. Kapsch wandte ein, dass sich die Aufsichtsratsquote in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt habe. Und in den skandinavischen Ländern, wo die Frauenquote bereits höher ist, hätten wenige Frauen mehrere Aufsichtsratsposten inne. Er selbst habe eine Frau im Aufsichtsrat seiner börsennotierten Firma Kapsch TrafficCom AG sitzen. "Ich habe ein dreiviertel Jahr gesucht." Auch im Vorstand hätte er gerne eine Frau gehabt, jedoch habe er keine gefunden. Nur drei Prozent der Bewerberinnen seien Frauen gewesen. Kapsch wiederholte auch das Lob und die Kritik der IV für das Regierungsprogramm. Positiv seien etwa der Beschäftigungsbonus sowie die geplante Lockerung des Kündigungsschutzes für ältere Mitarbeiter. Bei letzterem müsse die Regierung eine Entscheidung treffen. Die Pläne der Politik, die Verhandlungen über Arbeitszeitflexibilisierung respektive 12-Stunden-Tag und Mindestlohn an die Sozialpartner auszulagern, gefallen Kapsch gar nicht. "Ich bin etwas..

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Industrie, Gewerkschaften und Regierung = gegen Trump
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Industrie, Gewerkschaften und Regierung = gegen Trump

BERLIN (Dow Jones)--Bundesregierung, Industrie und Gewerkschaften haben sich gemeinsam für Freihandel und gegen die angedrohte protektionistische Politik unter US-Präsident Donald Trump ausgesprochen. Für die vom Export abhängige deutsche Wirtschaft sei der freie Zugang zu Märkten essenziell, erklärte das Bündnis "Zukunft der Industrie" anlässlich einer gemeinsamen Konferenz in Berlin. "Diese Offenheit ist aber keineswegs mehr überall anzutreffen und wird aktuell sogar von maßgeblichen internationalen Akteuren in Frage gestellt", heißt es mahnend in einer gemeinsamen Erklärung. Es bestehe die Gefahr, "dass eine Spirale in Gang gesetzt wird, die nur schwer zu stoppen ist - und am Ende nur Verlierer kennt." Dem Bündnis gehören unter anderem das Bundeswirtschaftsministerium, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die IG Metall und die Unternehmensverbände der Industrie an. Gegründet wurde es vom früheren Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mit dem Ziel, die Unternehmen fit für die Digitalisierung zu machen. Nun rücken die weltpolitischen Veränderungen schärfer in den Fokus. "Jetzt ist die Zeit, um Europa zu stärken. Nur so können wir auf globaler Ebene mit einer Stimme für offene Märkte und fairen Handel eintreten", betonte Gabriels Nachfolgerin Brigitte Zypries (SPD) während der Konferenz. Angesichts der zunehmenden Verflechtung der Wertschöpfungsketten, die durch die Digitalisierung noch enger werde, sei Abschottung der falsche Weg, sagte die SPD-Politikerin. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) schlug in die gleiche Kerbe. "Der Welthandel ist kein Nullsummenspiel, bei dem der eine alles gewinnt und der andere verliert", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf. Gegeneinander zu arbeiten, koste Wohlstand, Jobs und Aufstiegschancen - "überall auf der Welt". IG-Metall-Chef Jörg Hofmann sprach von den falschen Antworten von "Trump bis..

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